12.10.2011
Gesellenstücke
Sonderausstellung
In dieser Sonderausstellung präsentierte das rauch museum ausgewählte Gesellenstücke der Schreinerinnung Miltenberg-Obernburg sowie Exponate der Lehrwerkstatt der Rauch Möbelwerke. Zwei Monate lang konnten unsere Besucher die gelungenen Möbel der jungen Schreiner bestaunen: Die Schreinerinnung präsentierte drei aktuelle Gesellenstücke mit Bestnote und zeigt weitere Exponate, die durch ihre besondere Form bestachen. Außerdem waren herausragende Möbel aus dem vergangenen Jahr zu sehen. Daneben wurden auch vier Stücke von Auszubildenden der Rauch Möbelwerke ausgestellt.
Mit dieser Sonderausstellung bot Rauch den Auszubildenden eine Plattform, machte ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit bekannt und zeichnete ihr besonderes Engagement für den Beruf des Schreiners aus.
15.04.2011
Das ist schön, was heißt das eigentlich?

Vortrag
Referent: Herr Dr. Helmuth Zebhauser
Ganz unterschiedliche Menschen haben ganz unterschiedliche Wahrnehmungen. Der Eine findet das als schön, der Andere jendes und der Dritte wieder etwas ganz anderes.
Gibt es Kriterien für die Benutzung des Begriffes schön?
Der Nachdenkende flüchtet sich zunächst in die Begriffe ästhetisch und Ästhetik. Aber da liegen auch nicht sogleich gut konsumierbare Antworten bereit. Dr. Zebhauser führte klassische Exempla vor, nannte einige Definitionen zur Sache, verwies auf die Themen Harmonie, Ornament und stellte die Zuhörer vor das große Motto "form follows function". Und zielte auf ein heutiges Verständnis von Schönheit, wie es sich in der Architektur der klassischen Morderne, in den Einrichtungsgegenständen für das Wohnen und in der konkreten Kunst generiert. So schloss der Vortrag gedanklich direkt an die Sonderausstellung "Bauhaus" an.
- Bote vom Untermain 18.04.2011 (PDF-Datei, 357 KB)
04.02.2011
Kulturförderung von Unternehmen: kulturelle Verantwortung für die Gesellschaft am Beispiel Unternehmensmuseum

Vortrag
Referent: Herr Dr. Matthias Wagner (Universität Würzburg)
In Deutschland existieren heute über 120 Unternehmensmuseen, einschließlich des erst im Jahr 2009 eröffneten Museums der Firma Rauch Möbelwerke GmbH in Freudenberg am Main. In dieser Summe sind die Ausstellungshallen der Versicherungen und Banken nicht mit eingeschlossen, da sie Kunst sammeln und diese fast ausschließlich der Öffentlichkeit präsenteiren.
Unternehmensmuseen sind häufig nur ein Teil der unternehmerischen Kulturförderung. In ihrer Struktur sind sie unterschiedlich ausgerichtet. Abhängig von Sparte und Struktur des Unternehmens reicht ihr unternehmerischer Zweck von der reinen Produktpräsentation über eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Unternehmensgeschichte bis zur Präsentation einer Kunstsammlung. Die Unterschiedlichkeit der jeweiligen Konzepte vereint die Unternehmensmuseen im Ziel, Kulturförderung und kulturelle Verantwortung der Unternehmen in die Gesellschaft zu kommunizieren.
- Bote vom Untermain 07.02.2011 (PDF-Datei, 375 KB)
15.02.2011
Bauhaus Wohnmodelle
„Bauhaus Wohnmodelle“ Original Exponate aus dem Dessauer Fundus. U. a. 2 Schlafzimmer, verschiedene Stühle von Mies van der Rohe und Marcel Breuer, Architektur-Modelle, Lampen, und Porzellanservice.
Sonderausstellung
Das Bauhaus nimmt in der Geschichte von Kultur, Architektur,
Design, Kunst und neuen Medien des 20. Jahrhunderts eine
besondere Rolle ein.
Als eine der ersten Hochschulen für Gestaltung führte es eine Reihe
der herausragendsten Architekten und Künstler seiner Zeit zusammen.
Wie kaum eine andere Institution hat sich das Bauhaus innerhalb der
Industriegesellschaft der Frage nach der Beherrschbarkeit des
Modernisierungsprozesses mit Mitteln der Gestaltung gestellt.
Die Ausstellung im rauch museum zeigt eine exklusive Auswahl
an Exponaten aus der Sammlung der Stiftung Bauhaus Dessau.
Dabei wurde der Fokus auf einen exponierten Wohnraumbereich,
dem Schlafraum gelegt. Vorgestellt werden bislang wenig gezeigte
und damit relativ unbekannte Objektgruppen. In der Dessau Sammlung
sind ca. 5 Bauhaus-Schlafzimmereinrichtungen überliefert. Es liegt
nahe, im Kontext einer der führenden Möbelunternehmen Europas,
eine derartige Auswahl zu treffen, nicht zuletzt auch deshalb,
um auf diese Weise einen Beitrag zur allgemeinen Debatte um die
Aktualität des Bauhauserbes heute zu leisten.
Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation einer Forschungsund
Bildungseinrichtung mit einem Unternehmen der freien Wirtschaft.
Durch den Nachbau von Modellen nach originalen Entwürfen aus der
Sammlung Bauhaus Dessau durch die Lehrwerkstatt der Rauch
Möbelwerke, wird eine ganz elementare und nachhaltige Bildungsarbeit
geleistet und gleichzeitig die Objektauswahl der Dessauer
Bauhausstiftung einzigartig erweitert.
- Bote vom Untermain 14.10.2010 (PDF-Datei, 525 KB)
- Fränkische Nachrichten 18.10.2010 (PDF-Datei, 128 KB)
- Wertheimer Zeitung 18.10.2010 (PDF-Datei, 333 KB)
29.10.2010
Kooperationsprojekt des Dietrich Bonhoeffer-Gymnasiums und des rauch museums
Sonderausstellung
Kunstprojekt "Form folgt Funktion"

Das Dietrich Bonhoeffer-Gymnasium Wertheim und das rauch museum initiierten ein gemeinsames Kunstprojekt mit dem Titel "Form folgt Funktion". Schüler der Klasse 11 entwarfen, konstruierten und modellierten "multifunktionale Raumelemente", die von einer Jury prämiert wurden. Das Siegermodell - ein multifunktionales Möbelstück, das sowohl Sitz- als auch Liegemöbel ist, ein Drehregal und ein Rundregal sowie eine ganze Menge Stauraum in einer überdimensionalen Schublade bietet - wurde danach von der Lehrwerkstatt der Firma Rauch in Originalgröße nachgebaut und im rauch museum ausgestellt.
- Wertheimer Zeitung 09.06.2010 (PDF-Datei, 335 KB)
16.06.2010
Holzskulpturen
Sonderausstellung
Bildhauerin: Frau Sieglinde Gros aus Michelstadt
Gemeinsam mit der Bildhauerin Frau Sieglinde Gros präsentierte das rauch museum eine Ausstellung mit Holzskulpturen. Die immer wieder neu zu ergründende Dimensionierung des Menschen scheint für Frau Sieglinde Gros ein besonderer Reiz zu sein. Das Insistieren auf dem Menschenbild, dem Fragen nach seiner Befindlichkeit, seinem Verhalten, seiner Gestik und Mimik, das alles erfordert sensibles Beobachten des Menschen, tiefes Interesse am Individuum und dem sozialen Miteinander der Menschen.
- Fränkische Nachrichten 21.05.2010 (PDF-Datei, 507 KB)
12.03.2010
Bemalte Truhen aus Thüringen – Ein Exportschlager in Hessen und Franken
Vortrag
Referent: Herr Dr. Matthias Wagner (Universität Würzburg)
Das Bemalen von Möbeln hat in der Umgebung von Schnett bis Eisfeld in Thüringen eine lange Tradition. Dort werden seit dem 18. Jahrhundert Möbel aus Nadelholz farbig, meistens mit floralen Motiven, bemalt. Herr Dr. Matthias Wagner von der Universität Würzburg zeigte in seinem Vortrag die Geschichte dieser Möbeltradition auf und beleuchtete deren mannigfaltigen Einfluss auf diese Region sowie deren Exportmärkte.
- Bote vom Untermain 28.05.2010 (PDF-Datei, 330 KB)
- Fränkische Nachrichten 15.03.2010 (PDF-Datei, 396 KB)
25.03.2010
Bauernschränke und Truhen aus dem Hohenlohischen
Sonderausstellung
In der ersten Sonderausstellung zeigte das rauch museum interessante und seltene Exemplare von Bauernschränken und Truhen aus dem Hohenlohischen. Volkstümliche Möbel, die nicht nur für Bauern sondern auch für ländliche Handwerker und einfache Bürger gemacht wurden. Die Möbel zeichnen sich durch farbige Dekoration aus. Ein Stilmittel, das sich in der einfachen Handwerkskunst ausbildete.
- Wertheimer Zeitung 23.11.2009 (PDF-Datei, 423 KB)
Telefax: 09375 | 81-694
E-Mail: info@rauchmuseum.de
Wendelin-Rauch-Straße
D-97896 Freudenberg/Main

